SCHMERZEN IM
BEREICH DER }

PATHOLOGIE

Kopfschmerz vom Spannungstyp (KST) ist durch dumpf-drückende, bilaterale, leichte bis mittelstarke Kopfschmerzen gekennzeichnet und ist der unspezifischste der primären Kopfschmerzen.

Kopfschmerz vom Spannungstyp kann in kurzen Episoden unterschiedlicher Dauer (episodische Form) oder kontinuierlich (chronische Form) auftreten. Sporadischer KST (< 1 Kopfschmerztag pro Monat) erfordert zumeist keine andere medizinische Behandlung als einfache Schmerzmittel.

Dahingegen können Patienten mit häufiger episodischer KST (12 bis 180 Kopfschmerztage pro Jahr) und mit chronischer KST (mehr als 189 Kopfschmerztage pro Jahr) unter erheblicher Beeinträchtigung leiden und besondere Maßnahmen erfordern.

Die Lebenszeitprävalenz von KST ist etwa 78%, wobei 24 bis 37% der Patienten mehrfach pro Monat und 10% wöchentlich an KST bzw. 2 bis 3% der Bevölkerung an chronischer KST, die zumeist ein Großteil des Lebens anhält, leiden.

Da viele sekundäre Kopfschmerzen das gleiche Erscheinungsbild haben, erfordert die Diagnose von KST den Ausschluss anderer organischer Erkrankungen. Bei den meisten Patienten geht die episodische in die chronische Form über, und längere Reize der Nozizeptoren durch das myofasziale Gewebe scheinen für diesen Übergang verantwortlich zu sein.

BEHANDLUNG

1. PALPATION
Den schmerzenden Bereich durch Abtasten und Biofeedback ermitteln.

2. MARKIEREN
Den schmerzenden Bereich markieren.

3. GEL AUFTRAGEN
Auftragen von Kontaktgel zur Stoßwellenübertragung in das Gewebe.

4. ANWENDUNG DER STOSSWELLEN
Radiale oder fokussierte Stoßwellen in den schmerzenden Bereich einleiten. Dabei mit leichter Anpresskraft arbeiten.

 

 

EMPFOHLENE EINSTELLUNGEN

Swiss
DolorClast }

  Behandlung
Anzahl der Behandlungssitzungen 3 bis 5
Abstand zwischen zwei Sitzungen 1 Woche
Luftdruck Evo Blue® 2,5 bis 4 bar
Luftdruck Power+ 2 bis 4 bar
Impulse 500-1000 Impulse pro Triggerpunkt
Frequenz 12Hz
Handstück 15mm oder 15mm Trigger
Anpressdruck Leicht bis mittelstark

KLINISCHER NACHWEIS

Bauermeister W.
Stosswellentherapie beim idiopathischen Rückenschmerz pseudoradikulären Syndromen. In: Maier m, Gillesberger F: Abstract 2003 zur Muskuloskelettalen Stosswellentherapie: Norderstedt, 2003, 29-34
http://www.abebooks.fr/9783833004230/Abstracts-2003-Muskuloskelettalen-Stosswellentherapie-Gillesberger-3833004231/plp

RISIKEN

Nebenwirkungen der Radialen Stoßwellentherapie (RSWT®) mit dem Swiss DolorClast®

Richtig angewendet birgt die RSWT® mit dem Swiss DolorClast® nur minimale Risiken.

Typische gerätebedingte leichte Nebenwirkungen sind:

  • Schmerz und Unbehagen während und nach der Behandlung (Anästhesie nicht erforderlich)
  • Rötung der Haut
  • Bildung von Petechien
  • Schwellung und Taubheit der Haut im Behandlungsbereich

Diese leichten gerätebedingten Nebenwirkungen verschwinden normalerweise innerhalb von 36 Stunden nach der Behandlung.

Demzufolge sind folgende Kontraindikationen bei der RSWT® mit dem Swiss DolorClast® zu beachten:

  • Behandlung über gasgefülltem Gewebe (Lunge, Darm)
  • Behandlung angerissener Sehnen
  • Behandlung von Schwangeren
  • Behandlung von Patienten unter 18 Jahren (außer bei Behandlung des Morbus Osgood-Schlatter und der muskulären Dysfunktionen bei Kindern mit spastischen Bewegungsstörungen)
  • Behandlung von Patienten mit Blutgerinnungsstörungen (einschließlich lokaler Thrombosen)
  • Behandlung von Patienten, die mit oralen Antikoagulantien behandelt werden
  • Behandlung von Geweben mit lokalen Tumoren oder lokalen bakteriellen und/oder viralen Infektionen
  • Behandlung von Patienten, die mit Kortison behandelt werden

BLEIBEN SIE DRAN MIT DOLORCLAST

DolorClast
ANWENDUNG }

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